Finale WTB Ligen

Heißer Kampf um Sieg und Niederlage

Bei Temperaturen um die 35 Grad war nicht nur die Halle in Bad Oeynhausen wohl temperiert, auch die erhitzte Anspannung aller Teilnehmerinnen war in allen Ligen zu spüren. Ganz klar, denn es ging zum einen um die Meisterschaft in den vier WTB- Ligen und genauso wichtig,um die begehrten Aufstiegsplätze 2 bis 4 für die Relegation im Dezember.

Verbandsliga

Den Anfang machte die 2. Mannschaft der KTV Alt Ravensberg in der Verbandsliga. Schon beim letzten Mal musste das Team auf die damals noch verletzte Alexandra Mens verzichten, bei diesem Wettkampf war die Abientlassung der Grund. Am Abend zuvor meldete sich auch noch die beste Balkenturnerin des Teams, Louisa Bartel, krank. Nun lastete die ganze Belastung auf die vier übriggebliebenen,die jetzt alle einen Vierkampf turnen mussten. Am Startgerät Stufenbarren  erturnten Hannah Strotmann (10,50 Pkt.); Lisa Hansmann (11,05 Pkt.);Sinja Struve (11,35 Pkt.) und Carmen Johannhardt (11,60 Pkt.) das viertbeste Leistung aller Teams. Nun ging es zum Schwebebalken. Etwas holprig konnte das Team hier auch mit Platz 4 zufrieden sein. Die mit Abstand beste Übung der Mannschaft zeigte hier Carmen Johannhardt mit 13,05 Zählern. Auch am Boden machten die rote Teufel alles richtig. Ausdrucksstark zeigten sich hier wieder Carmen Johannhardt (13,60 Pkt.) und Lisa Hansmann (13,15 Pkt). Beim Sprung gaben noch einmal alle richtig Gas.Carmen Johannhardt brillierte als beste Turnerin des Teams mit 13,05 Pkt. Hannah Strotmann (12,55 Pkt.), Lisa Hansmann (12,45 Pkt.) und Sinja Struve (12,20 Pkt.) trugen zum guten Abschluss wichtige Punkte bei. Platz 4 in der Tageswertung reichte dem stark kämpfenden Team um am Ende Platz 3 und den bronzenen Pokal in den Händen halten zu dürfen. Dies bedeutet für die Relegation-Aufstiegsrunde zur Oberliga.

 

Oberliga

Noch enger ging es mit den Punkten im Wettkampf der Oberligaturnerinnen zu.   Die KTV Alt Ravensberg 1 wollte aber alles geben um nicht in die Abstiegsrunde zu kommen. Beim Erwärmen passierte das erste Maleur. Inga Bartsch knickte beim Einlaufen um und zog sich eine Bänderdehnung zu. Die verantwortlichen Trainer-innen Mark Graff, Andrea Beckstett und Kirsi Rohmeier mussten nun schnell eine andere Turnerin für die Geräte Barren, Balken und Boden bestimmen. So ging das Team mit einer Riesenanspannung an das Startgerät Balken. Nur Alicia Kröll zeigte Nerven und bezwang das Gerät mit  sehr guten 12,00 Punkten. Sechs Stürze der anderen gesetzten Turnerinnen musste das Team nun wegstecken. Am Boden lief alles glänzend. Mit drei Vierzehnerwertungen von Madeleine Güth, Alicia Kröll, Elena Seifert katapulltierten sich die Mädchen weiter nach vorn. Auch am Sprung kämpften die Mädels bis zum umfallen. Mit einem gelungenen Tsukahara von Madeleine Güth (13,55 Pkt.), Yamashitas von Pia Niehaus und Elena Seifert beide 12,95,sah die Lage doch nicht ganz aussichtslos aus. „ Jetzt noch ordentlich durch den Barren kommen“ so das Trainerdreigestirn. Doch den Ravensbergerinnen war es nicht vergönnt. Beim Abgang vom Barren verletzte sich Maddy Owen so schwer, dass sie mit Verdacht auf Meniskus ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die drei weiteren Übungen waren dann nur Formsache. Durch diese widrigen Umstände reichte es am Ende leider nur zu Platz 5. Für die Relegation im Dezember hoffen aber alle, dass der Klassenerhalt für die Oberliga zu schaffen sein wird.

 

 

Landesliga 2

Auch für die 3. Mannschaft, die die erste Saison in der Landesliga 2 turnte, war es kein Zuckerschlecken. Da nach dem 2. Wettkampf gleich 4 Teams dieselbe Tagespunktzahl hatten, ging es nun auch für die KTV Alt Ravensberg um jedes Zehntel einen der vier ersten Plätze zu erturnen. Am Boden konnten Lena Hambrock (12.50 Pkt.); Lea-Ros Manjooran (12,80 Pkt.), Charlotte Nichols (12,70 Pkt.) und Carla Tillmann (12,90 Pkt.) eine Leistungssteigerung von 2,40 Punkten verbuchen. Die Punkte am Sprung waren fast identisch wie beim letzten Wettkampf. Hier präsentierte Lea-Ros Manjooran den drittbesten Sprung ( 12,40 Pkt.) aller Konkurrentinnen. Auch am Stufenbarren ließen die Mädchen nichts anbrennen. Leonie Freitag zeigte mit der zweitbesten Übung ( 12,85 Pkt.) wie hoch die Latte hängt. Der Schwebebalken sollte wie immer das Maß aller Dinge sein und maßgeblich für das Endergebnis sein. Hier blieb nur Leonie Freitag standhaft ( 12,65 Pkt.), Franzi Tillmann ( 11,85 Pkt.), Lena Hambrock ( 10,95 Pkt.) und Carla Tillmann ( 10,60 Pkt.) mussten einmal das Zittergerät verlassen. In der Endabrechung bedeutete dies Platz 6 , trotz guter 147,20 Punkte. Damit müssen alle Teams in die am Jahresende bevorstehende Relegation.

Ergebnisse Finale Oberliga 2019
OL_WK3_Ergebnisse.pdf
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Ergebnisse Finale Verbandsliga 2019
VL W3 Ergebnisse.pdf
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Ergebnisse Finale Landesliga 2
LL2_WK3_Ergebnisse.pdf
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