TSG Rheda turnt ohne Risiko zum Klassenerhalt

Glückliche Fangemeinde

 

 

 

Rheda-Wiedenbrück (gl). Nachdem der Mut zu schwierigen Teilen beim vergangenen Turnwettkampf nicht honoriert worden und die erste Mannschaft der TSG Rheda auf den sechsten Platz der NRW-Liga abgerutscht war, kämpften die Fürstenstädterinnen beim Finalwettkampf in Bochum um den Klassenerhalt. Und dies mit Erfolg, denn das Team schaffte mit dem vierten Platz den Ligaverbleib.

Unterstützt von zahlreichen Fans auf der kleinen Tribüne ging es für die TSG zunächst an den Balken. Merle Müssemann und Madeleine Güth blieben standhaft. Leonie Schmedthenke und Jana Terhechte mussten zwar einmal den Balken verlassen, bekamen aber durch den höheren Schwierigkeitsgrad noch gute Punkte.

Auch am Boden wurde diesmal wieder auf Sicherheit geturnt. Mit 31,95 Punkten holte die TSG hier das zweitbeste Ergebnis. Das Rechnen und Zittern um jeden Zehntelpunkt ging dennoch weiter, denn der Sprung stellte die Fürstenstädterinnen vor eine besondere Herausforderung. „Schon nach dem ersten Wettkampf war klar, dass nur jene Mannschaften, die drei Tsukaharas im Programm haben, um den Meistertitel turnen“, sagte TSG-Trainerin Petra Beckstett. Mit zwei Tsukaharas von Leonie Schmedthenke und Jana Terhechte schaffte die TSG jeweils zwei 13er-Wertungen. Hinzu kam eine Elferwertung für den Yamashita von Madeleine Güth.

Die Fürstenstädterinnen verfügten nach dem zweitbesten Sprungergebnis über einen guten Punktevorsprung, aber es stand ja noch der Stufenbarren an. Konzentration und Anspannung hielt sich am letzten Gerät die Waage. Zudem fehlte noch Gastturnerin Sophie Donderer aus familiären Gründen. Mit drei Neunerwertungen von Fiona Mennen, Merle Müssemann und Jana Terhechte, die alle ordentliche, flüssige Übungen zeigten, und einer 11,00 von Leonie Schmedthenke, die sich wiederholt mit ihrem schwierigen Programm als beste Turnerin des Wettkampfes präsentierte, zeigte die TSG Rheda mit dem zweitbesten Ergebnis an diesem Gerät noch einmal Kampf- und Teamgeist.

Als die TSG Rheda als Dritter in der Tageswertung aufgerufen wurde und nur 0,80 Zehntel zum Tagessieg fehlten, war die Freude riesig. „Kein Risiko einzugehen, Sicherheit und sauberes Turnen den Vorzug zu geben, hat sich bei diesem entscheidenden Wettkampf bezahlt gemacht. Mit Platz vier haben wir verdient den Klassenerhalt geschafft“, freute sich Trainerin Petra Beckstett über das Abschneiden ihres Teams.

nrwTL_WK3_Ergebnisse.pdf
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